Literaare

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14. Thuner
Literaturfestival
1. – 3.
März 19



 

25. Januar 08

Leta
Semadeni ,
Armin
Senser und
Raphael
Urweider

Raum für Kultur, Thun
20.00 Uhr


Leta Semadeni

Leta Semadeni lebt als Lyrikerin im Unterengadin. Tamangur ist ihr erster Roman, in dem sie aus der Perspektive eines Kindes Geschichten aus dem Bündner Dorf, von der bissigen Grossmutter und dem Grossvater, der sich aus dem Staub gemacht hat, erzählt. Der Roman wurde mit einem Schweizer Literaturpreis 2016 ausgezeichnet.


Armin Senser

Armin Senser hat in seinen Gedichten eine Sprache gefunden, in welcher er auch den ganz grossen und schwierigen Themen dieser Welt gerecht wird; lautmalerisch und formal präzis dem Inhalt entsprechend. Armin Senser wird zuweilen als metaphysischer Lyriker bezeichnet; Texte wie “Das 21. Jahrhundert” zeugen von akribischen Beobachtungen, die er in einem grossartigen schöpferischen Akt zu einem Kunstwerk verschränkt. Der gebürtige Bieler lebt in Berlin.


Raphael Urweider

Raphael Urweider (*1974) lebt in Bern und wirkt als Komponist, Lyriker, Rapper und Jazzmusiker. Er komponierte unter anderem die Musik für die Aufführung eines Theaterstücks von Elfriede Jelinek, arbeitet immer wieder mit der Theatergruppe 400 asa zusammen und ist Präsident des Vereins Autoren der Schweiz. Als Lyriker hat er sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Bereits für den Gedicht-Zyklus Manufakturen aus seinem ersten Band Lichter in Menlo Park erhielt er den Leonce-und-Lena-Preis, und für den zweiten Lyrikband Das Gegenteil von Fleisch wurde er 2004 mit dem Clemens-Brentano-Preis gewürdigt. Urweider entwirft in seinen Werken thematisch grosszügig angelegte Zyklen, die Ozeane umspannen und Kulturgeschichte zusammenfassen. In seiner Poetik erschafft er ein Weltbild, das eng angebunden ist an eine schroffe Natur, deren überzeitliche Konstanz sich gerade in stetiger Metamorphose zeigt. Hier ist ein Lyriker am Werk, der sich die Welt über eine Sprache erschliesst, die dem Leser neue und erstaunliche Einsichten eröffnet.
 Überraschend leichtfüssig und erheiternd kommt sein dritter Gedichtband Alle deine Namen daher, ein durchkomponierter Liebesreigen für Antonia bis Zoë. Diesen Dichterrausch beschliesst ein Brevier des Trinkers, wobei die verschiedenen Alkoholika ebenso hymnisch besungen werden wie zuvor die Frauen – ein lyrisches Destillat der vollkommenen Momente.