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14. Thuner
Literaturfestival
1. – 3.
März 19



 

30. Oktober 14

Henriette
Vàsàrhelyi und
Bettina
Wohlfender

Zunfthaus zu Metzgern, Thun
20.00 Uhr


Henriette Vàsàrhelyi

Henriette Vàsàrhelyi (*1977) hat 2013 mit dem Roman “immeer” eindrücklich debütiert. Im Zentrum dieses fesselnden Buchs steht Eva und ihre Konfrontation mit dem Verlust ihres an Krebs verstorbenen Freundes Jan. Schonungslos wird die Verzweiflung und die Wut der Protagonistin geschildert, die den Tod ihres Freundes nicht akzeptieren, diesen nicht dem Vergessen anheim geben will. Henriette Vàsàrhelyi ist ein Buch gelungen, das aufwühlt, unter die Haut geht und sich gängigen Trauer-Klischees subtil entzieht. Mit “immeer” gewann Henriette Vàsàrhelyi den Studer/Ganz-Preis 2012 für das beste Prosadebüt und war für den Schweizer Buchpreis 2013 nominiert.


Bettina Wohlfender

Am Rande eines Vulkans, in aller Abgeschiedenheit betreiben zwei Frauen vulkanologische Studien. Sie beobachten, messen und zeichnen die Erschütterungen des Berges auf – werden aber nicht dessen Herr. Vielmehr geraten sie selbst in einen seltsamen Zustand: Die äusseren Bewegungen der Landschaft erfassen auch ihr Inneres. “Das Observatorium” ist Bettina Wohlfenders (*1982) Debüt. Mit feinem Gespür für die Musikalität der Sprache erforscht sie in diesem faszinierenden Roman den Raum zwischen Sehen und Nicht-Sehen und die Möglichkeiten der Wahrnehmung. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ist Bettina Wohlfender auch als bildende Künstlerin tätig.