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14. Thuner
Literaturfestival
1. – 3.
März 19



 

11. September 08

Christoph
Simon ,
Michael
Stauffer ,
Verena
Stefan und
Jörg
Steiner

Zunfthaus zu Metzgern, Thun
20.30 Uhr


Christoph Simon

Die kantonale Berner Literaturkommission hat gesucht, gefunden und ausgezeichnet. 2008 geht der “Prix Trouvaille” an Christoph Simon für seine Papierzeitschrift “Leuchtelement”.

 


Michael Stauffer

Die kantonale Berner Literaturkommission hat gesucht, gefunden und ausgezeichnet. 2008 geht an Michael Stauffer ein Berner Literaturpreis für seine drei Hörspiele “Stauffer an Krüsi antworten”.

 


Verena Stefan

Die kantonale Berner Literaturkommission hat gesucht, gefunden und ausgezeichnet. 2008 geht ein Berner Literaturpreis auch an Verena Stefan für ihren Roman “Fremdschläfer”.

Aus “Fremdschläfer” liest * die Schauspielerin Ariane Gaffron stellvertretend für Verena Stefan.


Jörg Steiner

Jörg Steiner (*1930) lebt in Biel. Das Seeland ist denn auch sein Laboratorium. Seine akkuraten Beobachtungen, seine liebevolle Beschreibung und seine Distanz zu den Dingen, die er dennoch ganz von Nahmen betrachtet, ist die Art und Weise, wie er seine Prosa gestaltet. Der ehemalige Lehrer debütierte 1956 mit dem Lyrikband Episoden aus Rabenland und legte 1965 seinen ersten Roman Strafarbeit vor. Wie auch im darauffolgenden Roman Ein Messer für den ehrlichen Finder spielt sich die Geschichte in einer Strafanstalt ab. Jörg Steiners Texte sind exemplarische und präzise Darstellungen von gesellschaftlichen sowie auch politischen Problemen und Aussenseitern; er gehört zu jener Gruppe bedeutender AutorInnen, die in der Nachfolge von Frisch und Dürrenmatt einflussreich wurden. So war auch seinen Kinderbüchern eine Nachhaltigkeit beschieden, die darin begründet ist, dass grundsätzliche Fragen in einfache Geschichten gefasst werden.
Auch in seinen jüngeren Werken wie Wer tanzt schon zu Musik von Schostakowitsch oder aber Ein Kirschbaum am Pazifischen Ozean beschert er uns, um mit Peter Weber zu sprechen, ein seltenes Leseglück; er schreibt Sätze, die vieles hinter sich wissen. Jörg Steiner wurde vielfach ausgezeichnet, so unter anderem 1976 mit dem grossen Berner Literaturpreis, 2002 mit dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich.