Judith Kuckart

Judith Kuckart lebt als Schriftstellerin und Regisseurin in Berlin und Zürich. Sie absolvierte eine Tanzausbildung und leitete einige Jahre das Tanztheater Skoronel, und arbeitet seit 1998 als freie Regiseurin.

1990 erschien ihr erster Roman „Wahl der Waffen“, dem viele Theaterstücke, Hörspiele und weitere Prosatexte folgten wie die Romane „Die schöne Frau“, „Der Bibliothekar“, „Lenas Liebe“ oder „Die Autorenwitwe“. Immer wieder lotet Judith Kuckart die Grenzen aus zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen in der Liebe, setzt sich aber auch mit Themen wie Terrorismus, Schuldgefühlen und dem menschlichen Unvermögen, das Leben im Nachhinein selbst zu gestalten, auseinander.

In ihrem neuesten Roman „Die Verdächtige“ gelingt es ihr, eine Liebesgeschichte als Krimi zu erzählen, die leichtfüssig und raffiniert daherkommt. Ein Kriminalfall, der sehr sonderbar und beinahe märchenhaft daherkommt, soll von ebenso verwunschenen Figuren aufgelöst werden, die sich mehr und mehr in Emotionen verstricken und sich so das Leben schwer machen. Judith Kuckart erzählt diesen literarischen Krimi in einer anschaulichen, flüssigen Sprache und versteht es, den Leser sprachlich und inhaltlich zu packen.

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