Ulrike Almut Sandig
Ulrike Almut Sandig
Ulrike Almut Sandig (*1979) lebt in Leipzig. Nach abgeschlossenem Studium der Religionswissenschaft und Indologie studiert sie seit 2004 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Die junge Lyrikerin hat bisher zwei Gedichtbände veröffentlicht, ausserdem ein musikalisches Hörbuch und ein Hörspiel. Ungewohnte Wege der Vermittlung von Gedichten an das Publikum sind ihr ein Anliegen: mit dem Projekt „augen:post“ hat sie mit Gleichgesinnten ihre Gedichte in Plakatform der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, danach folgte die „ohren:post“ – eine Mischform aus live vorgetragenen Musik- und Textstücken.
„Streumen“ ist der Titel ihres 2009 erschienenen zweiten Lyrikbandes. Streumen ist ein Ort, ein imaginärer Raum, wo sich Träumende und Streunende treffen, wo Phantasie und Realität ineinander fliessen. Die Gedichte handeln von zerbrechlichen Momenten, Gefühlen oder Erinnerungen, weisen aber immer auch darüber hinaus. In ihrer eigenwilligen und rätselhaften Sprache lassen sie Ahnungen aufkommen und Geschichten aufblitzen, Geschichten über die kollektive Vergangenheit, das private Glück oder urmenschliche Sehnsüchte.
