Literaare

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News


    

 

2. März 18

3. März 18

Literaturexpress: Martina
Clavadetscher

Bahnhof Bern,
S4,
Gleis 5 (Änderung vorbehalten)
12.42 Uhr

ännet: Kathy Zarnegin
& Felix Philipp Ingold

Theater Alte Oele Thun
14.30 Uhr

Schreib-
wettbewerb

Theater Alte Oele,
Thun
16:00 Uhr

Das Narr:
Über-
raschungs-
lesung

Theater Alte Oele,
Thun
17:00 Uhr

Jakob
Nolte

Theater Alte Oele,
Thun
18:30 Uhr

Stimmen von
Thun, Platzreservation obligatorisch
Rolf
Hermann
,
Gianna
Molinari
,
Raphael
Reift
,
Fabian
Saurer
,
Désirée
Scheidegger
,
Barbara
Schibli
und
Christian
Uetz

Velschensaal,
Restaurant Rathaus,
Rathausplatz, Thun
20:30 Uhr

Strapazin

Theater Alte Oele,
Thun

4. März 18

Matthias
Gnehm

Theater Alte Oele
11.30 Uhr

Carmen
Stephan

Theater Alte Oele Thun
12:30 Uhr

Elsbeth
Zweifel
,
Luise
Maier
und
Literarischer
Salon

Theater Alte Oele,
Thun
13.45 Uhr

Taxi -
Literatur vom
Vordersitz

Vor dem Theater Alte Oele,
Thun
14:00 Uhr

Lana
Lux

Theater Alte Oele,
Thun
15:30 Uhr

Eugen
Ruge

Theater Alte Oele,
Thun
17.00 Uhr

Elsbeth Zweifel

Vom Tal zum Berg und wieder hinunter. Mit der Lastenbahn oder zu Fuss. Nicht ein Mal, sondern eine Kindheit lang, im Tal der Linth und auf der Orenplatte nahe Braunwald. Siebzig Jahre später erinnert sich Elsbeth Zweifel (*1938) zurück, wie ihr Vater das Hotel Diessbach im Tal aufgegeben hatte, um in einem Bauernhaus oberhalb der Wand ein Gästehaus zu eröffnen. Wie sie fortan mit der Lastenbahn in die Schule fuhr, zu den Kindern im Tal, die den Fabrikanten versprochen waren. Wie sie – das Kind – sich vor Lawinen fürchtete und vom Hausdach in mannshohe Schneemassen sprang. Und wie diese Kindheit endete, als sie das trübe, dunkle Linthtal, indem sich Menschen Steine umbanden, um in den Fluss zu steigen, ganz verliess. Zweifels Erzählungen sind nicht von Nostalgie geprägt, sondern von der Erzählerin, die nicht vergessen kann und ein Bündel Zeit im gleichnamigen Band in Sprache ordnet. Es ist eine Erzählung in Strophen entstanden, die einem schonungslosen Alpsegen gleicht, Bilder und Empfindungen der ländlichen Schweiz der 30er- und 40er-Jahre aufleben lässt.