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"Literaare - das ist schöne Literatur an einem schönen Ort. Ein noch junges Festival, dem es gelingt, einige der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Literatur in Thun zu versammeln. Ich finde, das Berner Oberland hat nicht weniger verdient." Lukas Bärfuss

 

27. Januar 2012, 20:00 Uhr

Raum für Kultur, Mühleplatz 9 Thun

Lesung mit Regina Dürig und Dorothée Elmiger

 

Dorothée Elmiger (1985*) wuchs in Appenzell auf. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und studiert seit 2009 Politikwissenschaft in Berlin. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2010 erhielt sie den Kelag-Preis, und  für »Einladung an die  Waghalsigen« wurde Dorothée Elmiger mit dem aspekte-Literaturpreis 2010 für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet.
Darin erzählt sie in einer ausufernden und trotzdem präzisen Sprache von Margarete und Fritzi, deren Erbe nichts ist als ein verlassenes Gebiet, in dem Verwüstung herrscht. Frühere Ereignisse sind nur bruchstückhaft überliefert. Doch die beiden Schwestern wollen diesen Zustand nicht hinnehmen. Entschlossen brechen sie auf zu einer Expedition, um ihre eigene Herkunft zu erforschen. Denn nur wer seine Geschichte kennt, kann sich eine hoffnungsvolle Zukunft aufbauen.




Regina Dürig (1982*) ist in Mannheim geboren. Sie studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin und absolvierte danach in Biel das Schweizerische Literaturinstitut. Sie arbeitete nebst dem Studium in Kommunikationsagenturen und Medienunternehmen als Werbetexterin und entwickelt Text-Musik-Projekte, wofür sie den Literaturpreis Wartholz erhalten hat.
Ihr Buch »Katertag. Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht?« wurde mit dem Jugendliteraturpreis goldener Pick ausgezeichnet. In einer einfühlsamen Sprache schildert sie die Geschichte einer Familie, die auseinanderzubrechen droht. Nico schreibt seinem Vater einen Brief und schildert darin die Erlebnisse aus seiner Perspektive und beschreibt ihm seine Gefühle. Er erzählt dem Vater, wie es dem Rest der Familie ergeht, wenn der Vater immer wieder abtaucht. Regina Dürig breitet eine Familiengeschichte aus, ungeschönt, traurig, und doch voller Hoffnung. 

 

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